KI-Informationen
KI-Informationen
Stand: 5. Oktober 2026 · Version: 1.7
Vorbemerkung
Dieses Dokument ist bewusst in einfacher Sprache geschrieben. Es richtet sich an die ältere Person, die unsere Anrufe erhält, und an das Familienmitglied, das den Dienst gebucht hat (den „Subscriber"). Die Aussagen hier stimmen inhaltlich mit unserer Datenschutzerklärung überein — sie sind nur leichter zu lesen. Bei Widersprüchen gilt die Datenschutzerklärung.
1. Was ist SilverFriend?
SilverFriend ist eine Telefonbegleitung für ältere Menschen. Das bedeutet: Wir rufen Sie regelmäßig an. Eine freundliche Stimme spricht mit Ihnen über Themen, die Sie mögen. Sie brauchen keine App. Sie brauchen kein Internet. Sie brauchen nur Ihr Telefon — Festnetz oder Mobilfunk.
Eingerichtet wird SilverFriend in der Regel von einem Familienmitglied — meistens einer Tochter oder einem Sohn. Diese Person nennen wir den Subscriber. Der Subscriber zahlt für den Dienst und richtet ein Profil über Sie ein, damit wir wissen, was Sie gerne mögen.
2. Die Stimme am Telefon ist eine künstliche Intelligenz
Wenn Sie unseren Anruf annehmen, sprechen Sie mit einer künstlichen Intelligenz — also mit einer Sprach-Software. Sie sprechen nicht mit einer echten Person. Wir sagen Ihnen das am Anfang von jedem Anruf. Jedes Gespräch beginnt so:
„Hallo, hier ist SilverFriend, Ihr KI-Begleiter."
Die Sprach-Software hat viele Eigenschaften, die einer echten Person ähneln: Sie spricht in vollständigen Sätzen, sie versteht, was Sie sagen, sie kann sich an frühere Gespräche erinnern, sie macht manchmal kleine Witze. Aber sie ist und bleibt eine Software. Sie hat keine Gefühle. Sie ist nicht traurig, wenn Sie traurig sind. Sie ist ein Werkzeug, das Ihnen Gesellschaft leisten soll — nicht ein Mensch. Die Software erinnert sich auch nicht wie ein Mensch: Sie nutzt gespeicherte Gesprächsnotizen, um Themen aus früheren Gesprächen wieder aufzugreifen.
Wir sagen auch offen, woher die Sprach-Software kommt: Sie wird von Amazon Web Services bereitgestellt und über europäische Rechenzentren betrieben. Wir haben mit Amazon vertraglich vereinbart, dass die Inhalte unserer Gespräche nicht zum Trainieren dieser Software weiterverwendet werden. Alles, was wir über Sie speichern, liegt auf Servern in Deutschland.
Wenn Sie die Software fragen, ob sie ein Mensch ist, antwortet sie immer ehrlich: Sie ist eine Sprach-Software.
3. Was die KI macht
Während eines Gesprächs verarbeitet die Sprach-Software die folgenden Daten:
- Ihre Stimme in dem Moment, in dem Sie sprechen — damit die Software verstehen kann, was Sie sagen. Eine Tonaufnahme des Gesprächs entsteht dabei nicht.
- Ihre Worte als Text — damit wir Ihre Lieblingsthemen erkennen und merken können. Dieses schriftliche Gesprächsprotokoll wird nach 14 Tagen gelöscht.
- Ihren Vornamen und einige Profil-Angaben (etwa „Sie wohnen in Hamburg", „Sie mögen Naturdokumentationen", „Ihre Tochter heißt Maria"), die Ihr Familienmitglied im Profil hinterlegt hat.
Aus dem Gespräch erstellt die Software eine kurze Erinnerungs-Notiz, in der zum Beispiel steht: „Mag norddeutsche Naturdokumentationen", „Hochzeitstag am 14. Mai", „Tochter wohnt in Berlin". Beim nächsten Anruf liest die Software diese Notiz, damit das Gespräch sich anfühlt wie eine Fortsetzung. Eine Erinnerungs-Notiz wird bis zu zwei Jahre gespeichert; danach — oder wenn sie nicht mehr wichtig ist — wird sie gelöscht. Ein paar Eckpunkte aus Ihrem Leben, die Sie erzählen möchten, bleiben gespeichert, solange der Vertrag läuft, und werden 30 Tage danach gelöscht. Ihre Notizen, Ihr Gesprächsprotokoll und Ihr Profil werden ausschließlich in Deutschland gespeichert; die Verarbeitung findet in der Europäischen Union statt und unterliegt der europäischen Datenschutz-Grundverordnung.
Was wir ausdrücklich nicht tun:
- Wir bewerten nicht, in welcher Stimmung Sie sind.
- Wir geben kein Urteil ab über Ihre psychische Verfassung.
- Wir machen keinen Stimmungs-Wert und keine Stimmungs-Punkte.
- Wir leiten keine Gesundheits-Diagnosen aus Ihrer Stimme ab.
- Wir sagen Ihrer Familie nicht, ob es Ihnen heute „gut" oder „schlecht" geht.
Was Ihre Familie nach dem Gespräch sieht, ist eine sehr knappe Übersicht: ob der Anruf zustande gekommen ist, wie lange Sie gesprochen haben, wie viele Worte gefallen sind und welche Themen Sie behandelt haben — zum Beispiel „Garten, Wetter, Erinnerung an Hochzeitstag". Mehr nicht.
Die Software „lernt" aus vergangenen Gesprächen mit Ihnen. Ihre Antworten werden jedoch berechnet und beruhen auf Wahrscheinlichkeiten. Die Antwort, die die Software gibt, ist also mit großer Wahrscheinlichkeit richtig. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass die Antworten Fehler enthalten. Die Software wird niemals das wissen, was ein Mensch weiß.
4. Was die KI nicht tut
Die Sprach-Software ist auf eine Reihe von Selbstbindungen festgelegt, die wir Ihnen offen mitteilen:
- Sie gibt keine medizinischen Ratschläge. Wenn Sie zum Beispiel über Schmerzen sprechen, wird die Software empathisch zuhören, aber sie wird Ihnen weder eine Diagnose nennen noch eine Medikation empfehlen. Die richtige Adresse für solche Fragen ist Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt.
- Sie gibt keine Finanzanweisungen. Sie wird Sie nie auffordern, Geld zu überweisen, eine Bankverbindung zu nennen oder einen Kredit zu beantragen. Wenn Sie jemals einen solchen Anruf erhalten, der vorgibt, von SilverFriend zu kommen — legen Sie auf. Es ist nicht von uns.
- Sie gibt keine politischen Bewertungen ab. Sie wird zu politischen Themen weder eine eigene Meinung äußern noch versuchen, Ihre Meinung zu beeinflussen.
- Sie gibt keine religiösen Bewertungen ab. Religiöse Themen können im Gespräch vorkommen; die Software wird respektvoll zuhören, aber weder eine eigene Position einnehmen noch Ihre bewerten.
- Sie gibt sich nicht als Familienmitglied aus. Wenn Sie die Software fragen „Bist du meine Tochter Maria?", wird sie ehrlich antworten: „Nein, ich bin SilverFriend, Ihr KI-Begleiter. Ich bin keine echte Person." Wir respektieren die Beziehung zu Ihren echten Angehörigen.
- Sie nimmt nichts auf. Von den Gesprächen gibt es keine Tonaufnahme. Es entsteht nur ein schriftliches Gesprächsprotokoll, das nach 14 Tagen gelöscht wird. Nur wenn unser Team einen ernsten Sicherheitsfall bestätigt hat (Abschnitt 5), bewahren wir das Gesprächsprotokoll dazu länger auf — bis zum Ende des dritten Kalenderjahres nach dem Vorfall, und länger nur, wenn ein Rechtsanspruch geltend gemacht wird —, damit wir belegen können, was geschehen ist. Aufgezeichnet wird nur der einmalige Anruf, in dem eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter Ihre Einwilligung einholt — und auch das nur, wenn Sie der Aufzeichnung vorher zustimmen.
- Sie kann und wird niemals Behörden-, Bank- oder Arztkontakte anbahnen oder ersetzen.
- Sie wird Ihre Emotionen nicht verarbeiten oder bewerten. Sie ist so gebaut, dass sie Ihre Emotionen gar nicht erst auswertet. Gleiches gilt für biometrische Daten: Ihre Stimme wird weder vermessen noch wiedererkannt oder kategorisiert.
5. Wann wir anrufen
Anrufe finden nur zwischen 7 und 20 Uhr statt — auch am Wochenende und an Feiertagen, aber nie früher und nie später. Der letzte Anruf beginnt spätestens um Viertel vor acht; ein begonnenes Gespräch darf über 20 Uhr hinausgehen. Sie und Ihre Familie legen fest, an welchen Tagen und um welche Uhrzeit innerhalb dieser Zeit SilverFriend anruft. Wenn Sie einmal nicht abnehmen, hinterlässt der KI-Begleiter keine Nachricht auf dem Anrufbeantworter und versucht es beim nächsten geplanten Anruf wieder.
6. Wenn Sorge entsteht — wie wir reagieren
In seltenen Situationen kann es passieren, dass Sie etwas sagen, das auf eine ernste Gefahr für Sie hindeutet. Zum Beispiel, wenn Sie sich selbst etwas antun möchten, wenn Sie eine medizinische Notlage schildern, oder wenn Sie Hinweise geben, dass jemand Ihnen Unrecht tut.
So funktioniert es: Nach jedem Gespräch prüft unser System automatisch, ob solche Anzeichen vorkamen. Diese automatische Prüfung kann Fehler machen — sie kann etwas übersehen oder etwas für einen Notfall halten, das keiner ist. Deshalb schaut sich immer erst ein Mensch aus unserem Team die Sache an. Das geschieht innerhalb unserer Servicezeiten, täglich von 9 bis 20 Uhr — ein Anruf am frühen Morgen wird also ab 9 Uhr geprüft: Bei Anzeichen für eine akute Gefahr ohne Verzögerung, bei allem anderen in der Regel innerhalb von 48 Stunden nach dem Gespräch. Eine feste Zeit können wir nicht versprechen.
Bestätigt dieser Mensch die Sorge, schicken wir Ihren Familienkontakten eine kurze Nachricht mit der Bitte, sich bei Ihnen zu melden. Wenn Ihr erster Kontakt nicht erreichbar ist, bitten wir den zweiten hinterlegten Kontakt. Die Nachricht an Ihre Familie ist sehr kurz und sagt nur: „Bitte melden Sie sich bei Ihrer oder Ihrem Angehörigen." Wir geben Ihrer Familie keine Inhalte aus dem Gespräch weiter — keine Wortprotokolle, keine Bewertungen, keine Interpretationen.
Gibt es Anzeichen für eine akute Gefahr für Ihr Leben oder Ihre Gesundheit, ruft Sie eine Person aus unserem Team zunächst selbst zurück und bittet gleichzeitig Ihre Familie, sich bei Ihnen zu melden. Erreichen wir Sie nicht oder bestätigt sich die Gefahr, können wir den Notruf 112 verständigen — bei Gefahr durch andere Personen auch die Polizei 110 — und dabei Ihren Namen, Ihre Telefonnummer, Ihren Wohnort und, falls Sie sie uns gegeben haben, Ihre Anschrift nennen. Auch ohne Straße geht das: Name, Telefonnummer und Ort genügen der Leitstelle. Das entscheidet immer ein Mensch, niemals die Software allein, und es gilt für Telefonanschlüsse in Deutschland.
Ganz wichtig: SilverFriend ist kein Notfalldienst und kein Hausnotruf. Verlassen Sie sich in einem Notfall bitte niemals auf SilverFriend. In einem Notfall rufen Sie bitte immer selbst die 112 an — das sagt Ihnen die Software im Gespräch auch. Im Gespräch selbst bleibt die Software bei Ihnen am Telefon, hört Ihnen zu und nennt Ihnen die Notrufnummer 112, ohne Druck auszuüben.
7. Was Sie jederzeit tun können
Sie haben jederzeit die volle Kontrolle über das Gespräch und über den Dienst:
- Sagen Sie „nicht mehr anrufen", und wir stellen die Anrufe ein, sobald wir Ihren Wunsch nach dem Gespräch geprüft haben — in der Regel noch am selben Werktag. Ein Mensch liest dafür das Gesprächsprotokoll; das schützt Sie davor, versehentlich abgemeldet zu werden, wenn Sie nur das Gespräch beenden wollten. Das gilt ohne Wenn und Aber — auch wenn Ihre Familie weiter zahlt, finden keine Anrufe mehr statt. Ein Mensch aus unserem Team bestätigt Ihren Wunsch anschließend; sieben Tage danach löschen wir Ihr Gesprächsprotokoll, Ihre Erinnerungs-Notizen, Ihre Lebens-Eckpunkte und Ihre Profilangaben; Ihre Telefonnummer bleibt nur als Sperrvermerk, damit niemand mehr anruft. Nur den Nachweis Ihrer Einwilligung und Ihrer Absage bewahren wir auf. Ihre Familie erfährt von uns, dass Sie keine Anrufe mehr möchten — nicht, was Sie gesagt haben.
- Sagen Sie „bitte alle meine Daten löschen", und wir behandeln das als Löschantrag und leiten ihn an unsere Datenschutz-Stelle weiter. Sie können auch direkt schreiben an datenschutz@silverfriend.de oder per Post an Silverfriend GmbH, Datenschutz, Döringstraße 6, 10245 Berlin.
- Bitten Sie um Auskunft über die Daten, die wir zu Ihnen verarbeitet haben. Wir antworten innerhalb eines Monats.
- Bitten Sie um Berichtigung, wenn etwas falsch in Ihrem Profil steht.
- Beschweren Sie sich bei der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, wenn Sie mit unserer Datenverarbeitung unzufrieden sind.
Diese Rechte stehen Ihnen unabhängig davon zu, ob Sie SilverFriend selbst eingerichtet haben oder ob ein Familienmitglied es für Sie eingerichtet hat. Sie sind in jedem Fall die Person, deren Stimme und Geschichten verarbeitet werden — und Sie entscheiden, was damit geschieht.
8. Wer technisch dahinter steht
Wir wollen offen sagen, welche Unternehmen technisch an dem Dienst beteiligt sind:
- Silverfriend GmbH ist der Anbieter und betreibt den Dienst. Wir sind der Verantwortliche im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung.
- Amazon Web Services stellt die Cloud-Infrastruktur, die Sprach-KI-Plattform und das Sprachmodell für den KI-Begleiter für Veranstaltungen auf unserer Website (Abschnitt 11). Alle Server stehen in der Europäischen Union; gespeichert werden Ihre Daten ausschließlich in Deutschland.
- Twilio ist unser Telefon-Anbieter. Twilio sorgt dafür, dass unsere Anrufe über das öffentliche Telefonnetz zu Ihnen kommen.
- HubSpot nutzen wir für unseren Blog, die Warteliste und die E-Mail-Kommunikation mit dem Subscriber. HubSpot verarbeitet ausschließlich die Daten Ihres Familienmitglieds — keine Daten aus Ihren Telefon-Gesprächen.
- RevenueCat ist unser Abrechnungs-Dienst für das Abonnement im App-Store-Umfeld. RevenueCat verarbeitet ausschließlich die Zahlungs- und Abonnement-Daten Ihres Familienmitglieds.
- Google Firebase Cloud Messaging liefert Mitteilungen an die App Ihres Familienmitglieds (zum Beispiel: „Neues Tagesprotokoll verfügbar"). Diese Mitteilungen enthalten keine Inhalte und keine Namen.
- PostHog hilft uns — nur wenn Ihr Familienmitglied dem in der App ausdrücklich zugestimmt hat —, die App zu verbessern. PostHog speichert die Daten in der EU (Deutschland) und erfährt nur, welche Bereiche der App genutzt werden — in pseudonymisierter Form, ohne Gesprächsinhalte, Namen oder Telefonnummern. Ihre Telefongespräche haben damit nichts zu tun.
- Google Firebase Crashlytics hilft uns — ebenfalls nur nach Zustimmung Ihres Familienmitglieds —, technische Abstürze der App zu erkennen und zu beheben. Auch hier: keine Gesprächsinhalte, keine Daten über Sie.
Eine vollständige Liste aller Dienstleister finden Sie auf silverfriend.de/datenschutz/subprocessors.
9. Was Sie am Telefon hören
Am Anfang von jedem Anruf hören Sie zuerst diesen Satz:
„Hallo {Vorname}, hier ist SilverFriend, Ihr KI-Begleiter."
Im allerersten Anruf erklärt Ihnen die Software zusätzlich ausführlich, wer sie ist und wie alles funktioniert. Den vollständigen Wortlaut dieser Erstinformation finden Sie in unserer Datenschutzerklärung (Anhang C). Er endet mit der Frage: „Möchten Sie heute mit mir sprechen?" — Mit Ihrer Antwort entscheiden Sie, ob das Gespräch beginnt. Wenn Sie „nein" sagen oder einfach auflegen, rufen wir Sie nicht wieder an.
Vor dem allerersten Anruf haben Sie außerdem bereits Ihre Einwilligung gegeben — entweder in einem persönlichen Telefongespräch mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter von SilverFriend, oder über einen Bestätigungs-Link, den Sie per E-Mail oder SMS erhalten haben. Und Sie haben unsere Willkommens-Broschüre mit allen wichtigen Informationen bekommen — per Post oder per E-Mail —, zusammen mit der Datenschutzerklärung.
10. Eine Bitte an Ihre Familie
Falls Sie diesen Text als Subscriber lesen — also als das Familienmitglied, das den Dienst gebucht hat — möchten wir Sie um drei Dinge bitten.
Erstens: Sprechen Sie mit Ihrer Mutter, Ihrem Vater oder Ihrer angehörigen Person über SilverFriend, bevor der erste Anruf stattfindet. Ein vorheriges menschliches Gespräch ist das beste Werkzeug, um Vertrauen und Verständnis aufzubauen.
Zweitens: Lassen Sie der älteren Person die volle Wahl. Wir haben unseren Dienst bewusst so gestaltet, dass die ältere Person jederzeit „nein" sagen kann — und wir respektieren dieses „nein" vollständig. Stützen Sie diese Wahl, auch wenn Sie selbst gerne hätten, dass der Dienst stattfindet.
Drittens: Erinnern Sie Ihre angehörige Person ab und zu daran, dass wir eine Sprach-Software sind. Im Alltag kann sich eine warme Stimme anfühlen wie eine echte Person. Eine kurze Erinnerung Ihrerseits — „Mama, das ist der KI-Begleiter, den ich für dich eingerichtet habe" — hilft, die Beziehung zu uns klar einzuordnen, ohne ihren Wert zu schmälern.
11. Der KI-Begleiter für Veranstaltungen auf unserer Website
Auf unserer Website gibt es unter silverfriend.de/events einen Kalender mit seniorenfreundlichen Veranstaltungen in ganz Deutschland. Dort können Sie oder Ihre Familie eine Frage eintippen — zum Beispiel „Was gibt es am Wochenende in Heidelberg?" — und bekommen eine kurze Antwort mit passenden Veranstaltungen. Auch diese Antwort schreibt eine künstliche Intelligenz, kein Mensch. Das steht direkt neben dem Eingabefeld.
Was dieser KI-Begleiter macht: Er sucht in unserem Kalender und formuliert eine Antwort. Er nennt nur Veranstaltungen, die im Kalender stehen, und zu jeder die Quelle. Die Angaben zu Datum, Uhrzeit und Ort stammen von den Veranstaltern und Städten — bitte prüfen Sie sie auf der genannten Quellseite, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Was er nicht macht: Er führt keine Gespräche über Ihr Befinden, hat mit den Telefon-Anrufen nichts zu tun und kennt weder Ihren Namen noch Ihr Profil. Er merkt sich Ihre Frage nicht: Frage und Antwort werden nach der Beantwortung verworfen. Bitte tippen Sie keine persönlichen Angaben ein — für die Suche werden sie nicht gebraucht.
Wer technisch dahinter steht: Wie bei den Anrufen läuft die Technik bei Amazon Web Services — über die Plattform Amazon Bedrock, in Rechenzentren von Amazon innerhalb der Europäischen Union und nie außerhalb. Ein anderer KI-Anbieter ist nicht beteiligt, und Amazon trainiert mit den Eingaben keine Modelle. Näheres steht in unserer Datenschutzerklärung, Abschnitt 6.8.
12. Wo Sie mehr erfahren können
Diese Seite ist eine kurze, allgemeinverständliche Erklärung über SilverFriend. Sie ergänzt den Hinweis, den Sie in jedem Anruf hören: Zu Beginn jedes Gesprächs sagt SilverFriend, dass Sie mit einem KI-Begleiter sprechen. Sie ergänzt außerdem die ausführliche Datenschutzerklärung, mit der wir unsere Informationspflichten nach Art. 13 DSGVO erfüllen. Diese sowie weitere Dokumente finden Sie hier:
- Datenschutzerklärung auf silverfriend.de/datenschutz — die ausführliche Version mit allen rechtlichen Pflichten, Speicherfristen und Dienstleister-Details. Ältere Personen erhalten sie zusammen mit der Willkommens-Broschüre.
- Subprocessor-Register auf silverfriend.de/datenschutz/subprocessors — die Liste aller Drittanbieter mit Vertragsgrundlage und Sitz.
Bei Fragen erreichen Sie unsere Datenschutz-Kontaktstelle jederzeit: E-Mail: datenschutz@silverfriend.de · Post: Silverfriend GmbH, Datenschutz-Anfragen, Döringstraße 6, 10245 Berlin · Telefon: +49 15678 616839
Änderungshistorie
- 1.2 — 6. September 2026 — Erstveröffentlichung dieser Seite auf der Website.
- 1.3 — 7. September 2026 — Satz, der die Erfüllung von Art. 50 der KI-Verordnung behauptete, entfernt; die Seite ergänzt die gesprochene Offenlegung. Datenhaltung in Deutschland ausdrücklich benannt; Telefonnummer der Datenschutz-Kontaktstelle ergänzt.
- 1.4 — 10. September 2026 — Neuer Abschnitt 11 zum KI-Begleiter für Veranstaltungen auf der Website (Antworten von einer KI, keine Speicherung von Frage und Antwort, Technik bei AWS in der EU); AWS-Eintrag in Abschnitt 8 ergänzt; bisheriger Abschnitt 11 wird Abschnitt 12.
- 1.5 — 10. September 2026 — Gesprochener Widerruf: Ein Mensch liest das Gesprächsprotokoll und stellt die Anrufe ein — in der Regel noch am selben Werktag. Das schützt davor, versehentlich abgemeldet zu werden.
- 1.6 — 29. September 2026 — Abschnitt 11: Angaben zur Technik vereinfacht; es bleibt bei Amazon Web Services in der EU.

